ᐅᐅ [5-Sterne Ratgeber] + [Tipps] + [Tricks] zum Pilze trocknen ᐊᐊ

Pilze trocknen – aber richtig!

 

Pilze trocknen

© moriss­fo­to / Foto­lia

Pil­ze trock­nen…

Fri­sche Pil­ze schme­cken vor­züg­lich, das steht außer Fra­ge.

Wenn Sie Ihre Pil­ze trock­nen, wird deren Aro­ma und Wür­ze her­vor­ra­gend kon­ser­viert und kon­zen­triert. Als Bei­ga­be zu Soßen sind sie daher gera­de­zu prä­de­sti­niert. Doch mit wel­chen Metho­den las­sen sich fri­sche Pil­ze eigent­lich trock­nen?

Bevor Sie jedoch wei­ter­le­sen, soll­ten Sie wis­sen, dass nicht alle Pilz­ar­ten zum trock­nen geeig­net sind.

Beson­ders geeig­net sind:

  • Maro­nen
  • But­ter­pil­ze
  • Nel­ken­schwind­lin­ge
  • Anis-Cham­pi­gnon
  • Stein­pil­ze
  • Bir­ken­pil­ze

Ins­be­son­de­re der Stein­pilz ist dank sei­nes nussi­gen Aro­mas, wel­ches er auch nach der Trock­nung inten­siv bei­be­hält, sehr beliebt.

Pilz­ar­ten, wel­che nicht geeig­net sind:

  • Reiz­kern
  • Schneck­lin­ge
  • Eger­lin­ge
  • Grau­kap­pe
  • Pfif­fer­lin­ge

Aller­dings kön­nen die­se Pilz­ar­ten nach dem Trock­nen für die Her­stel­lung von Pilz­pul­ver her­an­ge­zo­gen wer­den. Im Grun­de las­sen sich natür­lich alle Pilz­ar­ten trock­nen, es kommt jedoch immer dar­auf an, ob und wie Sie die­se wei­ter­ver­ar­bei­ten möch­ten.

 

 

Unser Tipp

Label­wri­ter bie­ten die Mög­lich­keit Vor­rats­do­sen ganz indi­vi­du­ell zu gestal­ten.

Neben klas­si­schen Text las­sen sich zudem eige­ne Bil­der ein­fü­gen. Auch im All­tag las­sen sich Eti­ket­ten uni­ver­sell ein­set­zen und sor­gen für Über­sicht und Ord­nung im Haus­halt. Erstel­len Sie in Win­des­ei­le Ihre eige­nen hoch­wer­ti­ge Eti­ket­ten.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen, Ein­satz­mög­lich­kei­ten und vie­les mehr erfah­ren Sie hier:

 

Was wird benötigt

 

Back­ofenGit­ter­rostDrahtDörr­au­to­mat
  • Back­ofen
  • Back­bleck
  • Back­pa­pier
  • Git­ter­rost
  • Trenn­spray oder Öl
  • Draht
  • Dörr­au­to­mat

 

So wird´s gemacht

 

Schritt 1 – Pilze säubern

 

Zum Trock­nen wer­den aus­schließ­lich ein­wand­freie und fri­sche Pil­ze ver­wen­det.

Exem­pla­re mit Fäu­le oder Druck­stel­len sind nicht für die­se Kon­ser­vie­rungs­me­tho­de geeig­net. Grund dafür ist die Belas­tung mit Bak­te­ri­en und Kei­men, die ver­letz­te Pil­ze meist auf­wei­sen.

Wie Sie Ihre Pil­ze rich­tig put­zen, ver­rät Ihnen unser Rat­ge­ber:

Pil­ze put­zen – aber rich­tig! Rat­ge­ber 2017

 

Schritt 2 – Zuschneiden

 

Die Pil­ze wer­den in etwa 2 mm dün­ne Schei­ben geschnit­ten.

Das birgt den ein­fa­chen Vor­teil, dass die Ober­flä­che im Ver­hält­nis zum Frucht­fleisch mög­lichst groß­flä­chig ist, infol­ge­des­sen trock­nen die Pil­ze schnel­ler. Sehr klei­ne Pil­ze benö­ti­gen kei­nen Zuschnitt, die­se kön­nen im gan­zen getrock­net wer­den.

 

Back­ofenDrahtGit­ter­rostDörr­au­to­mat

Schritt 3 – Auslegen

 

Legen Sie die Pil­ze auf Ihrem Back­blech mit dem Back­pa­pier aus.

Ach­ten Sie dar­auf,  dass sich die Schei­ben nicht über­la­gern.

 

Schritt 4 – In den Backofen

 

Schie­ben Sie  das Back­blech in die mitt­le­re Schie­ne Ihres Back­ofens und stel­len die Tem­pe­ra­tur auf 50 °C.

Schal­ten Sie, sofern vor­han­den, die Umluft­funk­ti­on zu. Las­sen die Back­of­en­tür einen Spalt weit offen. So wird gewähr­leis­tet, dass aus­tre­ten­de Feuch­tig­keit ent­wei­chen kann und nicht im Ofen kon­den­siert

 

Schritt 5 – Trocknen lassen

 

Wen­den Sie die Pil­ze in regel­mä­ßi­gen Abstän­den.

So wird gewähr­leis­tet, dass die Pil­ze gleich­mä­ßig trock­nen kön­nen. Nach etwa 60 – 180 Minu­ten sind die Pil­ze voll­stän­dig getrock­net und kön­nen nach dem abküh­len in ein geeig­ne­tes luft­dich­tes Behält­nis gege­ben wer­den.

Zwei Indi­zi­en, dass die Pil­ze auch wirk­lich kom­plett getrock­net sind:

  • Es befin­den sich kei­ne Feuch­tig­keits­rän­der mehr an den Pil­zen.
  • Die Pil­ze sind nicht bieg­sam, son­dern zer­bre­chen sehr leicht.

Klei­ner Tipp: Erwär­men Sie die Ein­mach­glä­ser eben­falls im Back­ofen. Fül­len Sie die war­men Pil­ze in die war­men Glä­ser. Hier­durch kann ein leich­ter Unter­druck auf­ge­baut wer­den, infol­ge­des­sen  behal­ten die Pil­ze beson­ders gut ihren Geschmack.

 

Bildergalerie – Pilze trocknen im Backofen

Schritt 3 – Geeigneten Platz suchen

 

Suchen Sie nach einer geeig­ne­ten, schat­ti­gen Umge­bung.

Ein schat­ti­ges Plätz­chen ist wich­tig, da direk­te Son­nen­ein­strah­lung die Vit­ami­ne und Mine­ra­li­en der Pil­ze zer­stö­ren wür­de. Befes­ti­gen Sie den Draht mit einem Ende an einem geeig­ne­ten Objekt. Es emp­fiehlt sich hier­bei eine Höhe von etwa 130 cm – 180 cm zu wäh­len.

Am Boden lebe­ne­de Insek­ten und streu­nen­de Tie­re sol­len Ihre getrock­ne­ten Pil­ze schließ­lich nicht als Fut­ter anse­hen.

 

Schritt 4 – Auffädeln

 

Fädeln Sie nun Ihre Pilz­schei­ben nach und nach auf den Draht auf.

Es ist dar­auf zu ach­ten, dass von allen Sei­ten fri­sche Luft an die Pil­ze gela­nen kann. Ein Abstand von etwa 1 cm zwi­schen den ein­zel­nen Pilz­schei­ben, soll­te also ein­ge­hal­ten wer­den. Sind alle Pil­ze auf­ge­fä­delt, befes­ti­gen Sie den Draht auch mit dem ande­ren Ende an einem geeig­ne­ten Objekt.

 

Schritt 5 – Trocknen lassen

 

Über Nacht soll­te die Pilz­lei­ne wie­der abge­hängt wer­den.

Die Feuch­tig­keit aus der Mor­gen­luft wür­de dazu füh­ren, dass die Pil­ze womög­lich schim­meln. Es kann zudem nicht scha­den, ein paar bun­te Socken als Mar­kie­rung über den Draht zu hän­gen. Sieht komisch aus, aber somit beu­gen Sie der Gefahr vor, dass sich jemand aus Unacht­sam­keit dar­an ver­letzt.

Die Pil­ze sind bei gutem Wet­ter nach etwa 2 – 3 Tagen durch­ge­trock­net und kön­nen in ein geeig­ne­tes luft­dich­tes Behält­nis gege­ben wer­den.

Schritt 3 – Auslegen

 

Anschlie­ßend legen Sie die Pilz­schei­ben auf einem Git­ter­rost aus.

Sprü­hen Sie das Rost nach Mög­lich­keit ein wenig mit Trenn­spray ein, Küchen­krepp mit etwas Öl funk­tio­niert aber auch. So wird ver­hin­dert, dass die Pil­ze wäh­rend der Trock­nung fest kle­ben.

Bei grö­ße­ren Men­gen soll­ten Sie ein mehr­stö­cki­ges Git­ter­rost in Betracht zie­hen. Die­ses sorgt für aus­rei­chend Platz und eine opti­ma­le Luft­zir­ku­la­ti­on, um der Ent­ste­hung von Schim­mel und Fäu­le wäh­rend der Trock­nung der Pil­ze vor­zu­beu­gen.

Ach­ten Sie dar­auf, dass sich die Pil­ze beim Aus­le­gen auf dem Git­ter­rost nicht über­la­gern.

 

Schritt 4 – Trocknen lassen

 

Suchen Sie nach einer geeig­ne­ten, schat­ti­gen Umge­bung.

Ein schat­ti­ges Plätz­chen ist wich­tig, da direk­te Son­nen­ein­strah­lung die Vit­ami­ne und Mine­ra­li­en der Pil­ze zer­stö­ren wür­de. Ein wenig Wind soll­te aber wehen. Sie soll­ten die Pil­ze alle 3 bis 6 Stun­den ein­mal wen­den. So wird gewähr­leis­tet, dass die Pil­ze gleich­mä­ßig durch­trock­nen kön­nen.

Die Pil­ze sind nach etwa 2 – 3 Tagen durch­ge­trock­net und kön­nen in ein geeig­ne­tes luft­dich­tes Behält­nis gege­ben wer­den.

Dörrautomaten

 

…stel­len eine pro­fes­sio­nel­le Metho­de dar, um Ihre Pil­ze wie auch ande­re Lebens­mit­tel zu trock­nen.

Ein Dörr­au­to­mat bie­tet den wun­der­ba­ren Vor­teil einer opti­ma­len Luft­zir­ku­la­ti­on und auch die Tem­pe­ra­tur wird, im Gegen­satz zu einem Back­ofen, kon­stant gehal­ten. Doch nicht nur Pil­ze las­sen sich mit einem Dörr­au­to­mat trock­nen.

Auch Obst, Gemü­se und vie­le wei­te­re Nah­rungs­mit­teln wer­den so zuver­läs­sig gedörrt. Ob dies nun Bana­nen, Zwetsch­gen oder auch Chili´s sind – ein Dörr­au­to­mat dörrt so gut wie alles!

Lesen Sie sich doch ein­fach ein­mal den Wiki­pe­dia Arti­kel zum Dör­ren durch – hier geht´s zum Arti­kel.

Beim dör­ren blei­ben Vit­ami­ne, Enzy­me und Aro­ma­stof­fe erhal­ten. Die Trock­nungs­dau­er der Pil­ze liegt in der Regel bei etwa 2 bis 3 Stun­den, kann sich aber bei Ver­wen­dung der Roh­kost­funk­ti­on ent­spre­chend ver­län­gern. Die Pil­ze kön­nen unbe­auf­sich­tigt und auto­ma­ti­siert trock­nen, da bei hoch­wer­ti­gen Dörr­au­to­ma­ten kein Wen­den von­nö­ten ist.

In der Anschaf­fung schlägt ein Dörr­au­to­mat mit 100 Euro auf­wärts zu Buche. Dafür bekom­men Sie dann aber schon ein gutes Stück Qua­li­tät für in Ihre hei­mi­sche Küche. Ein­stiegs­mo­del­le sind bereits ab 50 Euro zu erwer­ben. Ob ein sol­cher Dörr­au­to­mat dann aber wirk­lich hoch­wer­tig und auch sicher ist, können/wollen wir an die­ser Stel­le nicht beant­wor­ten.

Unser Tipp:

Neh­men Sie lie­ber gleich etwas mehr Geld in die Hand und kau­fen ein hoch­wer­ti­ge­ren Dörr­au­to­ma­ten – die­se bie­tet oft­mals mehr Ein­stel­lungs­mög­lich­kei­ten und zusätz­li­che Optio­nen – es ist wie so oft: Wer bil­lig kauft, kauft meist mehr­fach! Sicher­lich möch­ten Sie über Jah­re hin­weg, Freu­de an Ihrem Dörr­au­to­ma­ten haben, oder?

Ver­schaf­fen Sie sich einen Über­blick zu den Model­len und Preis­klas­sen:

 

Die Lagerfähigkeit

 

Getrock­ne­te Pil­ze sind – sofern Sie alle Schrit­te gewis­sen­haft aus­ge­führt haben – mehr als 12 Mona­te halt­bar.

Den­noch wird emp­foh­len, die Pil­ze nicht län­ger als eine Sai­son auf­zu­be­wah­ren. Grund dafür sind die übli­chen klei­nen Ver­än­de­run­gen, wel­che die Pil­ze selbst getrock­net, mit der Zeit durch­lau­fen.

Die­se Ver­än­de­run­gen haben Ein­fluss auf die Genieß­bar­keit und den Geschmack der Pil­ze. Somit ergibt die 12-Monats-Emp­feh­lung durch­aus Sinn, wenn man die getrock­ne­ten Pil­ze mit vol­lem Geschmack genie­ßen will.

 

Getrocknete Pilze

 

Da auch ein Vor­rat mal zu nei­ge gehen kann, haben Sie natür­lich noch die Opti­on, Ihre getrock­ne­ten Pil­ze ein­fach zu kau­fen. Unter fol­gen­den Links gelan­gen Sie zu einer Über­sicht.

 

Stichwort Cloud

 

  • Pil­ze trock­nen im Back­ofen Anlei­tung
  • Pil­ze trock­nen wie lan­ge
  • Stein­pil­ze trock­nen
  • Maro­nen Pil­ze trock­nen
  • Pil­ze rich­tig schnell trock­nen
  • Pil­ze trock­nen Dörr­au­to­mat
  • Pil­ze im Back­ofen trock­nen
  • Pil­ze trock­nen Back­ofen Umluft
  • Mor­cheln getrock­net
  • Pil­ze trock­nen Gerät

Kommentare sind geschlossen