ᐅᐅ [5-Sterne Ratgeber] + [Tipps] + [Tricks] zum Pilze putzen ᐊᐊ

Pilze putzen – aber richtig!

 

Pilze putzen

© blende40 / Foto­lia

Herbst­zeit ist Pilz­zeit…

In die­ser Peri­ode des Jah­res, hal­ten die Wäl­der ein umfang­rei­ches Pilz­an­ge­bot bereit.

Aus den schmack­haf­ten Frucht­kör­pern kön­nen tol­le Gerich­te ent­ste­hen. Doch zuvor müs­sen die Pil­ze gut gerei­nigt wer­den, damit sie sau­ber und aro­ma­tisch zu kuli­na­ri­schen Deli­ka­tes­sen ver­ar­bei­tet wer­den kön­nen.

Wie genau das geht und was es zu beach­ten gilt, erfah­ren Sie nun…

 

 

Aber bitte ohne Wasser

 

Pil­ze sau­gen Feuch­tig­keit aus ihrer Umge­bung regel­recht in sich auf.

Dies trifft vor allem auf Pil­ze mit einem Schwamm zu. Wirft man die­se in Was­ser, so sau­gen sie sich voll. Das Prin­zip ken­nen Sie von Ihrem Küchen­schwamm. Infol­ge­des­sen wür­den sie schlei­mig wer­den und einen beacht­li­chen Anteil ihrer Aro­men ver­wäs­sern.

Stark ver­schmutz­te Schwamm­pil­ze kön­nen in Ein­zel­fäl­len den­noch in ein Küchen­sieb gege­ben und unter flie­ßen­dem Was­ser kurz abge­spült wer­den.

Im Anschluss an die­sen Spül­gang, soll­ten Sie den Pil­zen aber sofort die auf­ge­nom­me Feuch­tig­keit ent­zie­hen. Hier­zu wer­den die Pil­ze für etwa 20 Minu­ten auf ein Küchen­tuch zum abtrop­fen aus­ge­legt und anschlie­ßend für weni­ge Minu­ten auf nied­rigs­ter Stu­fe im Back­ofen getrock­net.

 

Die Pilzbürste

 

Zum Put­zen Ihrer Pil­ze soll­ten Sie ent­we­der ein leicht ange­feuch­te­tes Küchen­pa­pier oder eine sepa­rat erhäl­ti­che Pilz­bürs­te ver­wen­den.

Die Bors­ten einer Pilz­bürs­te sind spe­zi­ell dafür kon­zi­piert, die emp­find­li­chen Frucht­kör­per bei ihrer Rei­ni­gung mög­lichst scho­nend zu behan­deln. Gewöhn­li­che Haus­halts­bürs­ten ver­fü­gen meist über (zu) har­te Bors­ten und fügen dem Pilz hier­durch schnell Ver­let­zun­gen zu.

Durch die­se mikro­sko­pisch klei­nen Ver­let­zun­gen der Pilz­haut ist es mög­lich, dass Sauer­stoff an das Frucht­fleisch im Inne­ren des Frucht­kör­pers gelangt, wel­cher den Pilz schnell ver­der­ben las­sen wür­de. Die Anschaf­fung einer Pilz­bürs­te ist dar­über hin­aus aus hygie­ni­schen Grün­den abso­lut emp­feh­lens­wert. Bei­spiels­wei­se wenn ein Gift­pilz zwi­schen Ihre Spei­se­pil­ze gerutscht ist.

Es ist nicht aus­zu­schlie­ßen, dass eine Haus­halts­bürs­te auf­grund der (zu) har­ten Bors­ten klei­ne Ver­let­zun­gen an der Pilz­haut ver­ur­sacht und somit toxi­sche Inhalts­stof­fe auf ande­re Pil­ze über­tra­gen wer­den könn­ten. Das Risi­ko lässt sich durch die scho­nen­den Bors­ten einer Pilz­bürs­te natür­lich nicht aus­schlie­ßen, aber zumin­dest stark mini­mie­ren!

Eine gute Pilz­bürs­te ist für unter zehn Euro zu erwer­ben und bei ent­spre­chend guter Behand­lung ein lang­jäh­ri­ger Beglei­ter.

 

Madenbefall

 

Ein Befall von Maden ist bei Wald­pil­zen nicht unüb­lich.

Soll­ten Sie beim put­zen Ihrer Pil­ze einen Maden­be­fall fest­stel­len, schnei­den Sie die­se Stel­len groß­zü­gig aus. In der Regel ist nur ein Teil des Pil­zes betrof­fen, der gro­ße Rest ist aber durch­aus zum Ver­zehr geeig­net – auch wenn es ein wenig unap­pe­tit­lich klin­gen mag!

 

Unser Tipp für den Pfifferling

 

Pfif­fer­lin­ge sau­gen zwar eben­falls Feuch­tig­keit auf, jedoch längst nicht in dem Maße, wie Pil­ze mit einem Schwamm.

Des­halb darf die­se Pilz­art auch unter flie­ßen­dem Was­ser gerei­nigt wer­den. Jedoch ist das Säu­bern von Pfif­fer­lin­gen mit sei­nen fei­nen Lamel­len sehr zeit­auf­wen­dig und gestal­tet sich oft­mals als mühe­vol­le Sisy­phus­ar­beit.

Für den Pfif­fer­ling haben wir des­halb einen klei­nen Geheim­tipp für Sie parat.

Ein tol­les Ergeb­nis, nicht wahr? Sie benö­ti­gen:

  • Einen ver­schließ­ba­ren Gefrier­beu­tel
  • 6 – 8 Ess­löf­fel Mehl
  • Was­ser

Um makel­los sau­be­re Pfif­fer­lin­ge zu erhal­ten, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Säu­bern Sie die Pfif­fer­lin­ge zuerst grob.
  2. Geben Sie die Pfif­fer­lin­ge nun in den Gefrier­beu­tel.
  3. Sie geben nun etwas Mehl hin­zu.
  4. Anschlie­ßend wird Was­ser ein­ge­füllt. Das Mehl­was­ser soll­te etwa 13 des Beu­tels fül­len.
  5. Nun ver­schlie­ßen Sie den Gefrier­beu­tel und schüt­teln ihn ein wenig durch. Das Mehl­was­ser soll die Pfif­fer­lin­ge dabei gut umspü­len.
  6. Öff­nen Sie den Gefrier­beu­tel und las­sen den Inhalt durch ein Küchen­sieb abflie­ßen.
  7. Abschlie­ßend spü­len Sie die Pfif­fer­lin­ge unter flie­ßen­dem Was­ser noch­mals gut ab.
  8. Ihre Pfif­fer­lin­ge soll­ten nun so sau­ber sein, wie in unse­rem Video zu sehen.

 

Pfifferlinge putzen – Bildergalerie

 

Champignons putzen

 

Auch Cham­pi­gnons erfreu­en sich noch immer größ­ter Beliebt­heit.

Doch wie las­sen sich Cham­pi­gnons put­zen? Kei­ne Sor­ge, nichts leich­ter als das:

  1. Säu­bern Sie die Cham­pi­gnons sorg­fäl­tig mit etwas ange­feuch­te­ten Küchen­krepp oder einer Pilz­bürs­te.
  2. Schnei­den Sie das Stie­len­de mit einem Mes­ser ab.
  3. Ent­fer­nen Sie klei­ne schwar­ze Stel­len am Pilz.

Das war es auch schon, ihre Cham­pi­gnons sind nun sau­ber und kön­nen wei­ter ver­ar­bei­tet wer­den.

 

 

 

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